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Kuriosität und Geschichte

Seit 1921...eine kurze Geschichte über das Hotel

Die Rezepte unserer Lieblingsspeisen

 

Seit 1921... eine kurze Geschichte über das Hotel

Alles begann vor vielen, vielen Jahren, genauer gesagt 1921, wenn nicht sogar früher. Als unsere Urgroßmütter Amelia Melli aus Bologna und Francesca Meneghetti aus Ravenna, fast gleichzeitig anfingen nach Cattolica, den schon zur damaligen Zeit bekannten Badeort, in die Sommerfrische zu fahren. Hier verkehrte und badete der Conte di Beauarnais. Unsere Vorfahrinnen (im Foto abgebildet) mieteten normalerweise eine ganze Villa, von der sie aber nur die notwendigsten Räumlichkeiten nutzten, um die restlichen an andere Badegäste weiter zu vermieten.
Der Sprung von einer Zimmer-vermietung zur Pension war nicht groß. Meine Großmutter Lina erinnert sich noch heute an den Moment, in dem einige junge Leute ihre Mutter fragten - "Signora warum bereiten Sie uns nicht auch etwas zu den Mahlzeiten zu?" - Die erste Lizens trug das Datum 1921 aber die eigentliche Tätigkeit begann sicher eher.
Die Tradition, in Cattolica, zum sonntäglichen Mittagsmahl, in anwesenheit der Ehemänner, "Lasagne alla bolognese" zu verzehren, ist vielleicht bei uns zu hause entstanden.

Urgroßmutter Amelia
Urgroßmutter Amelia

Urgroßmutter Alda mit der kleinen Adele (Großmutter)
(Die Großmutter Alda
mit der kleinen Adele)

Die beiden Pensione, zeichneten sich sofort für ihre gute Küche aus und in den Jahren wurden sie immer bekannter wie auch Cattolica.
Neben der Familie Marconi hatten hier auch die Rossi, von der Buton, die Fabbri der berühmten Amarena Kirschen und die Weinproduzenten Folonari aus Verona eine Villa.

Auch sie passten sich gerne den ortsüblichen Gebräuchen an: kurze Hosen und barfüßig. Am Abend, durften die Erwachsenen, wenn sie nicht gerade an Empfängen teinehmen mußten, Holzschuhe tragen.

Die Pension Alda die sich auf dem gleichen Grundstück befand, konnte bis zu hundert Gästen aufnehmen, darunter befanden sich auch Tschechoslowaken, Polen und Ungaren. Großmutter Lina hatte Deutsch gelernt, und kümmerte sich um die Reservierungen, aber wie auch immer, das war keine große Anstrengung, denn nur wenige hielten sich für kurze Zeit auf, die meisten blieben mindestens einen Monat!

Nach dem letzten Krieg, zog sich die Inhaberin der Pension Alda, die Großmutter Ceccia, wie sie unser Vater nannte zurück und unser Großvater Giorgio, um nicht das gut angehende Geschäft zu verlieren, dachte daran die Pension vorübergehend Pension ALDA & AMELIA zu nennen und wie das immer so ist, mit den provisorischen Angelegenheiten....

Ehrlich gesagt auch wir, nach unserem Vater, haben daran gedacht ob eventuell ein vornehmerer Namen einen größeren Eindruck bei einer Werbekampagne gemacht hätte aber zuletzt haben wir beschlossen ihn so zu belassen, denn eigentlich machen wir nur sehr selten Reklame, im Grunde sind unsere beste Werbung die Gäste, die immer wieder zu uns kommen und schon wissen warum unser Haus einen so komischen Namen hat... wir würden sagen einzigartig!

Mauro e Claudio

Symbol von Cattolica


Das Symbol von Cattolica "Cubia", erinnert an ein Auge, es war einmal ein Ornament
am Bug der alten
Fischerboote von Cattolica.

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Die Rezepte unserer Großmütter und Freunde

    - Apfelkuchen

    - Marmorkuchen

    - Limoncino

    - Schokoladensalami

    - Piadina romagnola

    - Miacetto (typisches Weihnachtsgebäck von Cattolica)

    - Rum-Schokoladenkuchen

    - Pizza banda

Apfelkuchen

für 6 Personen

1 kg Renetten Äpfel
200 g Zucker
1 Zitrone
2 Eier
60 g Butter
1 Teelöffel Backpulver
50 g Puderzucker
200 g Mehl
1 Glas Milch

Die Äpfel waschen, schälen und in vier Teile schneiden. Die Oberfläche der Apfelviertel mit längst Schnitten versehen und danach mit Zitonensaft beträufeln.
Für die Zuberitung des Teiges erst die Butter mit dem Zucker zu einer Creme verarbeiten, dann unter Rühren die Eigelb, den Saft einer halben Zitrone und die geriebene Zitronenschale hinzufügen. Danach gibt man nach und nach, das mit dem Backpulver vermischte Mehl und die Milch in den Teig. Alles muß gut vermischt werden.
Die Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Eine Backform mit etwas Butter ausreiben und den Teig in die Form geben. Die eingeschnittenen Äpfel rund auf den Teig legen (mit der eingeschnittenen Seite nach oben).
40 Minuten bei 180°C backen.

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Marmorkuchen

für 4-6 Personen

100 g Magarine
3 Eßlöffel Öl
3 Eier
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Tütchen Hefe
150 g Milch (ein Glas)
Kakao

Die Eigelb mit dem Zucker verrühren und die flüssige, erkaltete Magarine sowie das Öl hinzufügen und gut vermischen. Nach und nach das Mehl und die Milch beifügen (immer in die gleiche Richtung rühren). Das Eiweiß zu Schnee schlagen und unter den Teig heben.
Die Hefe in ein wenig Milch auflösen und mit dem Teig vermengen. Einen Teil des Teiges mit Kakao (bitter oder süß) anrühren. Eine Backform ausfetten und mit Mehl einstauben. Zuerst den hellen Teig in die Form geben, dann den baunen. Mit einer Gabel oder einem Löffel vorsichtig, spiralenförmig durch den Teig rühren. Imburrare una teglia e spolverare di farina. Stendere prima l'impasto giallo e poi quello al cacao. Mischiare i due impasti con delicatezza con un cucchiaio di legno.
45 Minuten bei 180°C backen.

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Limoncino

1 l reiner Alkohol
700 g Zucker
1 1/2 l Wasser
8 Zitronen (unbehandelt)

Die Zitronen schälen (nur das gelbe) und die Schalen für mindestens 15 Tage in Alkohol einlegen.(Jeden Tag 1-2 Mal den Behälter schütteln). Das Wasser mit dem Zucker zum kochen bringen und umrühren bis alles gelöst ist. Abkühlen lassen und mit dem gefilterten Alkohol (ohne Schalen) vermischen. Im Gefrierfach aufbewahren, und kühl genießen.

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Schokoladen Salami

für 10 Personen

250 g Magarine
5 Eier
250 g Zucker
500 g Oswego Kekse
1 Glas Amaretto di Saronno
75 g bitteren Kakao

Zucker und Eier zu Schaum verrühren, den Amaretto und die flüssige, erkaltete Magarine hinzufügen und weiter verarbeiten. Den Kakao hinzu geben und zuletzt die zerbröselten Kekse. Alles gut verrühren und dann mit der Hilfe von Klarsichtfolie zu Salamis verarbeiten. Für 2 Stunden in den Gefrierschrank legen.

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piadina romagnola

für 9 Personen

900 g Mehl (besser wenn Typ 0)
150 g Schmalz

Ein 1/2 l Wasser mit einem Eßlöffel Salz und einem bischen Bikarbonat erwärmen.
Das Wasser kann zum Teil oder ganz durch Milch ersetzt werden.

Das Mehl zu einem Vulkan anhäufen um in die Mitte das warme Wasser und das Schmalz gießen zu können (versuchen das Schmalz ganz zu lösen). Alles zusammen energisch zu einem Teig verarbeiten. Der Teig darf nicht zu weich sein.

Den Teig in 9 Teile teilen und mit dem Nudelholz zu 1/2 cm dicken Fladen ausrollen.

Um sie zu garen (eigentlich auf einer Teglia Platte aus Guß, früher einmal aus Terracotta) kann man auch eine Pfanne auf dem Gasherd benutzen. Die Teglia, die bei uns Teggia heißt, darf nicht zu dünn sein und sollte bei gleichbleibender Temperatur (nicht zu hoher) erhitzt werden. Erst einmal auf dem Herd muß das Meisterwerk oft mit der Gabel gewendet werden. Die Piadina muß von außen, wie von innen gar sein.In diesem Moment, wenn die Blasen leicht angebrannt sind ist die Piadina, oder Piada fertig um verspeißt zu werden.

Mit was? Mit allem was Ihnen beliebt, z.B. roher Schinken, Stracchino (Art von Frischkäse) gehören zur Geschichte der Piadina, sowie wildes, grünes Gemüse "Erbe di campagna" mit Knoblauch oder gegrillte Sardienen und Salsicce, d.h. Würstchen. Die jüngsten behaupten das sie selbst mit Nutella schmeckt. Eine gute Piadina muß auch kalt schmecken, am nächsten Tag kann man sie auch wieder aufwärmen wenn man will.

Wenn das Ergebniss nicht so gut ist, dann versuchen Sie nach dem Schmalz die Festigkeit des Teiges zu verändern aber am wichtigsten ist die Temperatur des garen.

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Miacetto
(Weihnachtsgebäck von Cattolica)

1 l süßer Wein/Most (ansonsten halb Wein, halb Wasser benutzen)
1/2 kg geröstete Mandeln
300 g Zucker
300 g Nüsse
200 g Honig
1/2 kg Rosinen
Schale von 3 Orangen 2 Zitronen (leicht im Backofen geröstet)
100 g Olivenöl
500 g Grießmehl oder ganz feine Kleie
100 g Pinienkerne (nach belieben)

In eine große Schüssel den Wein, die gerösteten, kleigehakten Mandeln, die gewaschenen Rosinen, die fein zerstoßenen Nüsse und zuletzt alle übrigen Zutaten geben.

Es handelt sich um ein Gebäck das mindestens 4-5 Stunden vor dem Backen zubereitet wird. Man kann Schokoladenpulver hinzugeben um den Kuchen dunkler zu machen.

Der Teig muß weich sein, ansonsten ein wenig Wasser hinzugeben. Die Kuchenformen werden mit Fett ausgerieben und mit Semmelbrösel eingestaubt.
Die Teighöhe in den Formen sollte ungefähr 2 Fingerbreit betragen.
50 Minuten bei 180° C backen.

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Rum- Schokoladen kuchen

Für 8 Personen

300 g Mehl "00"
150 g feinkörniger Zucker
150 g Butter
3 Eier
6 Eßlöffel Milch(60 ml)
3 Eßlöffel Rum (30 ml)
40 g Bitterschokolade
1 Tütchen Hefe

Das Mehl mit dem Hefepulver vermischen; Das Eiweiß von den Eigelben trennen;
Die Butter mit dem Zucker verarbeiten;
Die Eigelb hinzugeben und dann nach und nach das Mehl, ohne das sich Klumpen bilden;
Die Milch und die zu Schnee geschlagenen Eiweiß hinzufügen;
Den Rum und die geraspelte Schokolade mit dem Teig verrühren.

Den Teig in eine gefettete mit Mehl ausgestaubte Backform geben.

In vorgewärmten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten backen

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PIZZA BANDA
Vorschlag von Federico

400 g Mehl
70 g Butter
2 Würfel Speck
1 Glas Milch
1 Priese Salz
150 g fein geschnittener durchwachsener Speck (Scheiben)
150 g Mortadella
3 Eier

Es handelt sich um keine richtige Pizza; sonder eher um eine Art Brotlaib, ähnlich der "crescia" aus Pesaro.

Den durchwachsenen Speck und die Mortadella würfeln. Alle Zutaten zusammenverarbeiten ohne Klumpen zu bilden.

In eine Kuchenform legen und 20 Minuten bei 180°C backen.

Warm servieren.

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Tobia oder Arturo?

 


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